Schallzahnbürste

Was du vor dem Kauf unbedingt wissen solltest!

Zahnärzten, Studienergebnissen und Expertenmeinungen zufolge reinigen elektrische Schallzahnbürsten im Vergleich zu gewöhnlichen Handzahnbürsten deutlich effektiver, gründlicher und nachhaltiger. Sie gelten als Weiterentwicklung der klassischen Rotationszahnbürste und haben mittlerweile in viele Haushalte Einzug gehalten. 

Zähne, Zahnfleisch und Zahnzwischenräume profitieren gleichermaßen von der Nutzung einer Schallzahnbürste – und das nicht nur aus ästhetischen Gründen! Schallzahnbürsten verbessern die Mundhygiene und beugen schädlichen Bakterien, Zahnstein, Parodontose, Zahnfleischentzündungen, Plaque, Mundgeruch und Karies vor. Schwer erreichbare Stellen lassen sich gründlicher reinigen und unterschiedliche Funktionen helfen dabei, die richtige Putzzeit einzuhalten. Des Weiteren beugt eine elektrische Zahnbürste kleinen Verletzungen im Mundraum sowie dem Abbau von Zahnschmelz vor, indem sie signalisiert, wann zu viel Druck ausgeübt wird. Welche Schallzahnbürsten zu empfehlen sind, worauf es beim Kauf tatsächlich ankommt, wie eine Schallzahnbürste funktioniert und welche Modelle im Test von Stiftung Warentest, ÖKO Test und Co. am besten abgeschnitten haben, zeigt folgender Ratgeber.

Die besten Schallzahnbürsten in der Kurzvorstellung

Oral-B Pulsonic

Braun führt diverse Schallzahnbürsten, darunter das aktuelle Top-Modell Pulsonic Slim Luxe (4000, 4100 und 4200) sowie die beiden Vorgänger Pulsonic Slim One 2000 und Pulsonic Slim 1100. Wenn von einer Oral-B Pulsonic die Rede ist, handelt es sich somit immer um eine Schallzahnbürste. Mit ihren ultraschnellen Vibrationen sorgen die schlanken, superleichten Zahnbürsten für eine gründliche und dennoch sanfte Reinigung. Besonders ist die spezielle Oral-B Pulsonic Technologie, die den Bürstenkopf, je nach Modell, 27.000 bis 31.000 Mal pro Minute schwingen lässt. Bekannt sind die Oral-B Schallzahnbürsten außerdem für ihr edles Design, ihre lange Akku-Laufzeit sowie ihre geringe Betriebslautstärke.

 

Philips Sonicare

Auch Philips überzeugt mit einem abwechslungsreichen Sortiment an fortschrittlichen Schallzahnbürsten, die im Test diverser Institute immer wieder positiv überraschten. Zu den derzeit beliebtesten Modellen gehören die Philips Sonicare Protective Clean, die Sonicare Diamond Clean und die Sonicare Diamond Clean Smart. Die innovative Schalltechnologie bewegt den Bürstenkopf bis zu 62.000 Mal pro Minute. Trotz der vergleichsweise hohen Geschwindigkeit zeichnen sich Philips Schallzahnbürsten durch ihre sanfte, zahnfleischschonende Reinigung aus. Übrigens: Bei Philips handelt es sich um die weltweite Nummer eins, wenn es um Schallzahnbürsten geht. Auch Zahnärzte empfehlen den Hersteller, da die elektrischen Zahnbürsten im Vergleich zu einer normalen Handzahnbürste Studien zufolge bis zu zehnmal mehr Plaque entfernen, für ein gesünderes Zahnfleisch sorgen und Verfärbungen zuverlässig entfernen.

happybrush VIBE

Neben dem rotierenden Modell gehört zum happybrush Sortiment stets auch eine Schallzahnbürste, aktuell die VIBE 3. happybrush Schallzahnbürsten zeichnen sich in erster Linie durch ihr sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ihren auffälligen, einzigartigen Look aus. Mit bis zu 40.000 Vibrationen pro Minute reinigt die VIBE 3 die Zähne gründlich und dennoch sanft. Kein Wunder – bereits die Vorgängermodelle V1 und V2 konnten sich sehen lassen. Aufgrund ihres schlanken Designs und des geringen Gewichts liegen happybrush Schallzahnbürsten gut in der Hand und lassen sich einfach bedienen. Wer auf der Suche nach einem günstigen und qualitativ hochwertigen Gerät ist, wird bei dem relativ jungen Hersteller auf jeden Fall fündig.

Panasonic EW

Der japanische Hersteller Panasonic führt aktuell vier hochmoderne Schallzahnbürsten, die am Kürzel „EW“ zu erkennen sind. Das derzeitige Spitzen-Modell, die EW-DL83, punktet mit ultrapräzisen Ein-Millimeter-Schallvibrationen, extrafeinen, weichen Borsten, einer Schnellladefunktion sowie einer Schutzfunktion bei zu starkem Druck. Neben der EW-DL83 können sich auch die drei Vorgängermodelle durchaus sehen lassen. Ebenso wie das aktuelle Modell überzeugt die EW-DL82 mit einem sehr starken Akku, während die EW-DL81 vor allem mit ihrer praktischen Timer- und Soft-Start-Funktion glänzt. Schallzahnbürsten von Panasonic wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Bestnote SEHR GUT (1,1) vom Magazin „Haus & Garten“ sowie mit dem Testurteil GUT (90,8 %) vom ETM Testmagazin.

 

newgen medicals Schallzahnbürsten

newgen medicals ist für moderne Elektronik zum günstigen Preis bekannt. Neben vielen verschiedenen Wellness- und Gesundheitsgeräten führt das Unternehmen auch eine Reihe elektrischer Schallzahnbürsten, beispielsweise eine elektrische Ionen-Schallzahnbürste und eine Slim-Schallzahnbürste. Mit bis zu 40.000 Schwingungen pro Minute liegt die Reinigungsleistung im mittleren Bereich. Dafür bekommt man eine ausgesprochen preisgünstige Zahnbürste, die sich perfekt für Einsteiger eignet und mit drei verschiedenen Putzmodi alles bietet, was zur gründlichen, sanften Reinigung des Mundraums benötigt wird.

Worauf Du beim Kauf einer elektrischen Schallzahnbürste unbedingt achten musst

Schallzahnbürsten gibt es mittlerweile ab zehn bis 15 Euro. Mit einer überzeugenden Leistung können diese extrem günstigen Modelle leider nur selten punkten. Auf Nummer sicher gehst Du, indem Du etwas mehr Geld ausgibst. Gute Modelle, die die Zähne gründlich reinigen und dabei das Zahnfleisch schonen, gibt es ab rund 40 Euro.

Wenn Du Wert auf eine hohe Schwingungsfrequenz, eine umfangreiche Ausstattung, viele verschiedene Programme und eine fortschrittliche Technologie legst, solltest Du gegebenenfalls etwas mehr investieren. Doch Achtung: Teuer heißt nicht gleich gut! Bevor Du Dich für den Kauf einer Schallzahnbürste entscheidest, solltest Du auf folgende Kriterien und Eigenschaften achten:

 

Schwingungen pro Minute

Wie gründlich eine Schallzahnbürste reinigt, hängt im Wesentlichen von ihrer Schwingungsfrequenz ab. Generell kann gesagt werden, dass eine hohe Schwingungsfrequenz für ein besseres Putzergebnis sorgt. Eine Ausnahme stellen spezielle Ultraschallzahnbürsten dar. Diese arbeiten zwar mit einer sehr hohen Schwingungsfrequenz von etwa 96.000.000 Impulsen pro Minute, allerdings mit einem ganz anderen Funktionssystem. Herkömmliche Schallzahnbürsten erreichen durchschnittlich eine Frequenz zwischen 20.000 und 62.000 Schwingungen pro Minute. Auf eine Zahnbürste, deren Wert unter 20.000 Schwingungen pro Minute liegt, solltest Du verzichten, da dies für eine vergleichsweise schlechte Reinigungsleistung spricht. Schallzahnbürsten mit einem Wert von über 20.000 reinigen hingegen grundsätzlich sehr gut und sind in jedem Fall effektiver als eine gewöhnliche Handzahnbürste.

 Smart- und Quadranten-Timer

Aktuelle Schallzahnbürsten, ob günstig oder teuer, verfügen in der Regel ausnahmslos über einen Timer. Der sogenannte Smart-Timer sorgt dafür, dass sich die Zahnbürste nach der empfohlenen Putzzeit von zwei Minuten automatisch abschaltet. Noch effektiver putzt es sich hingegen mit einem sogenannten Quadranten-Timer, der alle 30 Sekunden signalisiert, dass es an der Zeit ist, zum nächsten Kieferquadranten zu wechseln. Ein Quadranten-Timer stellt somit ein überaus nützliches Feature dar, das sicherstellt, dass jeder Bereich gleich lang gereinigt wird. Beim Kauf einer Schallzahnbürste solltest Du somit unbedingt darauf achten, dass sie mit einem Smart-Timer (besser noch mit einem Quadranten-Timer) ausgestattet ist.

 

Programm für Einsteiger

Falls Du zum ersten Mal eine Schallzahnbürste benutzt, kann es sinnvoll sein, auf ein Gerät mit Starthilfe zurückzugreifen. Das sogenannte „Easy Start Programm“ gibt es derzeit nur bei Philips. Es sorgt dafür, dass die Intensität der Schwingungsimpulse innerhalb der ersten 14 Anwendungen langsam gesteigert wird. happybrush bietet mit der sogenannten „Happy Start Funktion“ jedoch ein ähnliches Programm an. Als Neuling kannst Du Dich so an die neue Art des Zähneputzens gewöhnen, ohne dabei Zähne, Zahnschmelz und Zahnfleisch zu belasten. Für Einsteiger kann dieses Programm durchaus von Nutzen sein, ist aber nicht unbedingt notwendig, da die meisten modernen Schallzahnbürsten eine Andruckkontrolle haben.

 

Andruckkontrolle

Da viele elektrische Zahnbürsten mit einem leistungsstarken Motor arbeiten, kann es bei zu viel Druck zu leichten Zahnfleischreizungen und -verletzungen kommen. Hochwertige Modelle sind mit einer sogenannten Andruckkontrolle beziehungsweise einem Drucksensor ausgestattet. Sobald beim Putzen zu viel Druck ausgeübt wird, leuchtet ein entsprechendes Warnsignal auf und die Zahnbürste schaltet in einen langsameren, sanfteren Modus. Interessant ist diese Funktion insbesondere für Einsteiger, die bisher noch keine Erfahrungen mit einer elektrischen Zahnbürste gesammelt haben. Die Andruckkontrolle beugt nicht nur Verletzungen vor, sondern hilft auch dabei, die persönlich richtige Putztechnik zu erlernen.

 

Anzahl der Putzmodi

Schallzahnbürsten verfügen im Gegensatz zu Rotationszahnbürsten nicht völlig selbstverständlich über unterschiedliche Putzmodi. Ein Großteil der auf dem Markt verfügbaren Geräte arbeitet nur mit einem einzigen Reinigungsprogramm. Im Falle von Schallzahnbürsten ist das nicht schlimm. Ein Sensitiv-Modus wird nicht zwangsläufig benötigt, denn Schallzahnbürsten reinigen generell schon sehr schonend. Hast Du sehr sensibles Zahnfleisch und empfindliche Zähne, solltest Du dennoch eine Zahnbürste mit mehreren Programmen in Betracht ziehen. Darüber hinaus lässt sich ein Gerät mit mehreren Modi natürlich viel besser den individuellen Bedürfnissen anpassen.

 

Akkulaufzeit

Elektrische Zahnbürsten, die mit Schall arbeiten, können sowohl mit Batterien als auch mit einem wiederaufladbaren Akku betrieben werden. Bei Modellen im mittleren bis höheren Preissegment ist letzterer Standard. Von Vorteil ist, dass Du mit einem wiederaufladbaren Akku auf Dauer einiges an Kosten sparst, die Umwelt schonst und von einer längeren Betriebsdauer sowie mehr Leistung profitierst. Schallzahnbürsten mit Akku werden in der Regel über eine im Preis inbegriffene Ladestation oder ein entsprechendes Lade-Etui aufgeladen. Meist kommen Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) zum Einsatz, manchmal aber auch Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH). Da sich letztere wesentlich schneller selbst entladen, solltest Du lieber ein Modell mit Lithium-Ionen-Akku wählen.

Ein weiteres Merkmal, das einen guten, leistungsstarken Akku ausmacht, ist seine Akkulaufzeit. Diese wird für gewöhnlich in Tagen angegeben und bezieht sich auf eine durchschnittliche empfohlene Benutzung von zweimal täglich zwei Minuten. Ob dieser Punkt für Dich ausschlaggebend ist, muss Du selbst entscheiden. Die meisten Geräte haben eine Laufzeit von mindestens einer Woche. Modelle mit höherer Akkulaufzeit eignen sich vor allem für Reisende, die nur selten die Gelegenheit haben, das Gerät aufzuladen. Sinnvoll ist es allerdings, eine Zahnbürste zu wählen, die einen Akku-Indikator besitzt. Dieser zeigt den Ladestand des Akkus an, sodass Du immer genau siehst, wann die Zahnbürste aufgeladen werden muss. Die Ladezeit beträgt meist zwischen zwei und sieben Stunden, wobei ein sehr hochwertiges Modell sich durch eine vergleichsweise kurze Ladezeit bei gleichzeitig langer Laufzeit auszeichnet.

 

Handling und Bedienkomfort

Eine gute elektrische Zahnbürste sollte nicht nur schick aussehen und auf Basis fortschrittlicher Technologien arbeiten, sondern auch gut in der Hand liegen und einfach sowie intuitiv zu bedienen sein. Schließlich möchte niemand erst stundenlang in der Gebrauchsanweisung suchen, um die Zahnbürste anzuschalten oder ins nächste Programm zu wechseln. Insbesondere Senioren greifen mittlerweile immer häufiger zur elektrischen Zahnbürste, weshalb ein qualitativ hochwertiges Modell zwangsläufig allen Generationen gerecht werden muss. Darüber hinaus spielt das Eigengewicht der Zahnbürste eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Eine Schallzahnbürste sollte möglichst leicht sein, sodass sie auch nach mehr als zwei Minuten nicht schwer in der Hand liegt.

 

Ausstattung und Zubehör

Moderne, hochwertige Schallzahnbürsten kommen mit allem daher, was Du zum Putzen, Laden und Co. brauchst. Das Set besteht zumeist aus dem eigentlichen Handstück inklusive Akku, einer Ladestation sowie einer oder mehreren Aufsteckbürsten. Manche Sets enthalten zusätzlich ein Reise-Etui beziehungsweise ein Reise-Etui mit Ladefunktion, ein USB-Kabel und einen Netzstecker, ein UV-Reinigungsgerät oder eine Smartphone-Halterung. Bei der Bewertung sollte nicht nur der quantitative, sondern auch der qualitative Aspekt eine maßgebliche Rolle spielen. Als Nutzer bist Du umso flexibler, je mehr Zubehör enthalten ist. Nichtsdestotrotz solltest Du natürlich auch immer darauf achten, dass es sich um qualitativ hochwertiges, möglichst langlebiges und gut verarbeitetes Equipment handelt.

Einen ausschlaggebenden Punkt macht für viele Verbraucher die Anzahl der Aufsteckbürsten aus, die im Starter-Set inbegriffen sind. Von einer höheren Anzahl unterschiedlicher Aufsteckbürsten profitieren besonders Nutzer mit speziellen Bedürfnissen. Hast Du empfindliche Zähne und sehr sensibles Zahnfleisch, kann sich beispielsweise ein ultra-sensitiv Bürstenkopf mit extrafeinen, weichen Borsten für Dich eignen. Oft ist es jedoch so, dass im Lieferumfang lediglich Standardbürsten enthalten sind. Spezielle Aufsteckbürsten können bei Bedarf vom selben Hersteller nachgekauft werden, insofern sie mit dem jeweiligen Gerät kompatibel sind. Um ein sehr praktisches Zubehör handelt es sich außerdem bei einem UV-Reinigungsgerät, allerdings ist dieses nur in den wenigsten Sets enthalten. Es befreit den Bürstenkopf in kürzester Zeit von Keimen, was für eine noch hygienischere Reinigung sorgt.

 

Betriebslautstärke

Akustisch unterscheiden sich Schallzahnbürsten von rotierenden Zahnbürsten insofern, dass sie einen speziellen Summton von sich geben. Dieser kann für den ein oder anderen Nutzer sehr gewöhnungsbedürftig sein. Es gibt vergleichsweise laute, aber auch sehr leise Modelle. Die Lautstärke hängt nicht zuletzt vom Motor und von der Anzahl der Schwingungen pro Minute ab. Generell lässt sich aber sagen, dass eine gute Schallzahnbürste möglichst leise arbeiten sollte.

Design

Nicht jeder legt Wert auf eine spektakuläre Optik, allerdings spielt das Design für viele Verbraucher letztendlich doch eine ausschlaggebende Rolle. Neben der Farbe zählt dazu auch die Bauart, die von klobig bis hin zu schlank und filigran reichen kann. Viele Nutzer bevorzugen schmalere Geräte, da diese in der Regel nicht nur schicker aussehen, sondern im Badezimmer und auf Reisen auch weniger Platz für sich beanspruchen.

 

 

Preis-Leistungs-Verhältnis

Leistungsstarke, effektive und gut ausgestattete Schallzahnbürsten sind heute schon zu moderaten Preisen erhältlich. Nichtsdestotrotz sollte immer darauf geachtet werden, dass der Kaufpreis auch tatsächlich der gebotenen Leistung entspricht. Modelle über 100 Euro sollten beispielsweise nicht ohne Quadranten-Timer, verschiedene Reinigungsmodi, umfangreiches Zusatz-Equipment und mehrere Aufsteckbürsten auskommen.

Was sagt Stiftung Warentest?

Stiftung Warentest stellt regelmäßig elektrische Zahnbürsten auf die Probe. Darunter sind natürlich auch Zahnbürsten, die mit Schall arbeiten. Im Test 01/2019 (https://www.test.de/Zahnbuersten-im-Test-4621863-0/) setzte sich die Philips Sonicare DiamondClean mit ihren 62.000 Schwingungen pro Minute gegen zwölf andere elektrische Zahnbürsten durch. Mit der Gesamtnote GUT (1,8) war sie der Konkurrenz eindeutig überlegen. Die Bestnote SEHR GUT (1,5) erhielt die DiamondClean in der Kategorie Zahnreinigung. Ihre gute Bewertung verdiente sich die Schallzahnbürste außerdem mit ihrer einfachen Handhabung sowie mit ihrer langen Haltbarkeit von mindestens sechs Jahren. Gelobt wurden außerdem die zahlreichen cleveren Funktionen, darunter die akustisch-optische Andruckkontrolle. Ebenfalls gut schnitten das Schwestermodell DiamondClean Smart, das sich per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden lässt, sowie die Oral-B Pulsonic und Pulsonic Slim ab. 

 

Und ÖKO Test?

Auch ÖKO Test hat sich dem Thema elektrische Zahnbürsten gewidmet und mehrere Geräte unter die Lupe genommen (https://www.oekotest.de/kosmetik-wellness/Elektrische-Zahnbuersten-im-Test-Was-Oral-B-Sonicare-und-Co-taugen_94096_1.html). Der Faktor Umweltfreundlichkeit und Schadstoffbelastung stand neben der eigentlichen Funktionalität sowie der Beschaffenheit der Bürstenköpfe im Vordergrund. Schade ist, dass der Test schon einige Jahre alt ist und bis dato nicht neu getestet wurde. Gelobt wurde vor allem die Oral-B Sonic Complete Schallzahnbürste, deren gekreuzte Borsten für ein besonders gründliches Reinigungsergebnis sorgen. Bemängelt wurden hingegen Schadstoffe, die in drei der 13 getesteten Geräte gefunden wurden. Nachgewiesen werden konnten polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die als krebserregend gelten. Ob solcherlei Stoffe auch heute noch zum Einsatz kommen, bleibt aber zu bezweifeln. Auch bezüglich der Akkus wurde mittlerweile nachgebessert: Die Nickel-Cadmium-Akkus, die von ÖKO Test im Jahr 2010 bemängelt wurden, kommen heute nur noch äußerst selten zum Einsatz. Hochwertige Modelle von Braun, Philips, happybrush und Co. enthalten alle einen Lithium-Ionen-Akku und werden frei von PAK hergestellt.

Schallzahnbürsten auf dem Prüfstand: Pro und Contra

Immer wieder wird von Zahnärzten und Experten betont, dass elektrische Zahnbürsten für eine verbesserte Mundhygiene sowie für sauberere, weißere Zähne und gesünderes Zahnfleisch sorgen. Die Frage, ob eine Schallzahnbürste besser als eine gewöhnliche Handzahnbürste ist, stellt sich erst gar nicht. Ob günstig oder teuer – besser als eine Handzahnbürste reinigt sie allemal. Doch wie schaut es im Vergleich zu anderen elektrischen Zahnbürsten aus, insbesondere zu klassischen Rotationszahnbürsten?

Grundlegend bringen Schallzahnbürsten im Vergleich zu herkömmlichen elektrischen Zahnbürsten folgende Vorteile mit sich:

  • Geringere Größe und schlankeres Design: Schallzahnbürsten sind in der Regel etwas kleiner, schmaler und leichter als Rotationszahnbürsten. Dies liegt unter anderem daran, dass der Bürstenkopf nicht rund sein muss, sondern die längliche Form eines klassischen Zahnbürstenkopfes besitzt. Viele Verbraucher sind diese Form gewöhnt, was den Einstieg wesentlich erleichtert.
  • Beste Reinigungsleistung: Zwar besitzen moderne Rotationszahnbürsten auch eine sehr gute Reinigungsleistung, allerdings muss bei Schallzahnbürsten etwas weniger auf die Putztechnik geachtet werden. Im Vergleich schneiden Schallzahnbürsten meist besser ab, wobei mit einer guten Rotationszahnbürste bei entsprechender Technik dasselbe Ergebnis erreicht werden kann.
  • Schonende Reinigung: Die schnellen Schwingungen sorgen dafür, dass die Zähne gründlich und dennoch sehr schonend gereinigt werden. Da nur ein geringer Druck vonnöten ist, eignen sie sich besonders gut für Personen mit sensiblem Zahnschmelz und Zahnfleisch.
  • Auch für Senioren geeignet: Schallzahnbürsten eignen sich für alle Altersgruppen. Im Alter werden die Zähne zunehmend dunkler und verlieren an Substanz. Die Verwendung einer Schallzahnbürste wirkt sich insofern positiv aus, dass sie Verfärbungen zuverlässig entfernt, ohne dabei den bereits empfindlichen Zahnschmelz anzugreifen. Ein weiterer Vorteil ist die simple Anwendung, die keinerlei Kraftausübung benötigt. Senioren, denen das eigenständige Zähneputzen schwerfällt, sind mit einer Schallzahnbürste bestens bedient.

Trotz aller Vorteile bringen Schallzahnbürsten unter Umständen auch gewisse Nachteile mit sich. An erster Stelle sei ihr summendes Geräusch zu erwähnen, das auf die spezielle Schalltechnologie zurückzuführen ist. Wer von einer normalen elektrischen Zahnbürste zu einem Gerät mit Schall wechselt, muss sich für gewöhnlich erst einmal an den Ton gewöhnen. Am besten ist es in dem Fall, gleich zu Beginn ein möglichst geräuscharmes Modell zu wählen. Ein weiterer Nachteil ist der Preis. Moderne, gut ausgestattete Rotationszahnbürsten gibt es bereits ab 30 bis 40 Euro. Für eine hochwertige Schallzahnbürste musst Du meist zehn bis 20 Euro mehr investieren, um keinen Fehlgriff zu landen.

 So funktioniert eine Schallzahnbürste

Die Funktionsweise einer Schallzahnbürste ist auch ohne technisches Vorwissen einfach zu verstehen. Als „Upgrade“ der oszillierenden und rotierenden Zahnbürste nutzen Schallzahnbürsten das Prinzip der Schwingung. Dabei kommt ein Schallerzeuger zum Einsatz, der im Bürstenkopf eine sehr hohe Bewegungsfrequenz erzeugt. Die Schwingung kann mit einem magnetischen Schallerzeuger, aber auch mit einem Piezo-Element erreicht werden. Während des Putzens werden die Schwingungen auf den Bürstenkopf, teilweise aber auch auf die Zähne übertragen.

 

Frequenz und Amplitude

Die Bürstenköpfe bewegen sich zwischen 20.000 und 62.000 Mal pro Minute, die meisten Schallzahnbürsten besitzen jedoch eine Schwingungsfrequenz zwischen 30.000 und 40.000. Zum Vergleich: Mit einer gewöhnlichen Handzahnbürste können maximal 500 Bewegungen pro Minute erzeugt werden. Im Vergleich zu rotierenden Zahnbürsten sind Schallzahnbürsten etwa zehnmal schneller. Ein wesentlicher Unterschied besteht außerdem darin, dass sich die Borsten einer Schallzahnbürste auf und ab beziehungsweise halbkreisförmig und nicht kreisförmig bewegen. Um Plaque, Zahnbelag und Bakterien zu entfernen, wird entsprechend weniger Druck benötigt. Dies ist ein Grund dafür, dass Schallzahnbürsten so sanft zum Zahnfleisch und zum Zahnschmelz sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die schnellen, sanften Schwingungen eine Art Zahnfleischmassage erreicht wird. Da dies die Durchblutung anregt, kann die Gesundheit des Zahnfleischs und der Zähne mithilfe einer Schallzahnbürste maßgeblich verbessert werden. Neben der Schwingungsfrequenz spielt außerdem die Schwingungsamplitude beziehungsweise -auslenkung eine große Rolle. Hochwertige Modelle zeichnen sich dadurch aus, dass diese zwischen drei und vier Millimetern beträgt.

Welche Funktionen bietet eine Schallzahnbürste und welche Funktionen sind besonders empfehlenswert?

Mit welchen Funktionen eine Schallzahnbürste ausgestattet ist, variiert von Hersteller zu Hersteller. Die meisten modernen Schallzahnbürsten besitzen einen praktischen Timer beziehungsweise einen Quadranten-Timer. Die empfohlene Putzzeit kann somit stets zuverlässig eingehalten werden. Ein Quadranten-Timer ist definitiv zu empfehlen, da so genau kontrolliert werden kann, ob jeder Bereich gleich intensiv geputzt wurde. Des Weiteren ist es üblich, dass Schallzahnbürsten mit einer Andruckkontrolle beziehungsweise einem Drucksensor ausgestattet sind. Wird zu viel Druck ausgeübt, weist eine entsprechende LED darauf hin. Einige elektrische Zahnbürsten warnen zudem mit einem akustischen Signal. Manche Zahnbürsten lassen sich via Bluetooth zusätzlich mit dem Smartphone verbinden. Für gewöhnlich gibt es eine passende App, die vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Mithilfe der App lässt sich unter anderem die Putzroutine optimieren. Nicht zu vergessen sind außerdem die verschiedenen Putzmodi, die einige Geräte mit sich bringen. Zwar beschränken sich diese meist nur auf maximal drei unterschiedliche Programme, allerdings ist dies bei einer Schallzahnbürste mehr als ausreichend. Ein Sensitiv-Modus wird nicht zwangsläufig benötigt, da die meisten Schallzahnbürsten ohnehin schon sehr sanft reinigen. Bluetooth-Funktion, eine App sowie verschiedene Putzmodi sind interessante Extras, stellen aber im Falle einer Schallzahnbürste keine strikte Notwendigkeit dar.

 

Schwingend vs. rotierend und oszillierend: Worin liegt der Unterschied?

Der Unterschied zwischen schwingenden Schallzahnbürsten und rotierend-oszillierenden Rotationszahnbürsten liegt im Wesentlichen in ihrer Funktionsweise. Klassische Rotationszahnbürsten imitieren die optimale Putzbewegung, die uns als Kind vermittelt wurde, mit rund 5.000 Bewegungen pro Minute nach. Der runde Bürstenkopf rotiert dabei kreisförmig. Einige Geräte sorgen zudem für ein zusätzliches Vor- und Zurück-Pulsieren des Bürstenkopfs, was die Reinigungsleistung noch einmal verbessern kann. Pulsiert beziehungsweise vibriert der Bürstenkopf zusätzlich zur rotierenden Bewegung, spricht man von einer rotierend-oszillierenden Zahnbürste. Im Gegensatz zu rotierend-oszillierenden Zahnbürsten rotieren und pulsieren Schallzahnbürsten nicht, sondern schwingen in einer sehr hohen Frequenz mit bis zu 62.000 Bewegungen pro Minute. Ein häufiges Missverständnis besteht darin, dass die Zähne mittels Schallwellen gereinigt werden. Das ist nicht korrekt, denn eine Schallzahnbürste versetzt den Borstenkopf lediglich in Bewegung. Wird mit einer schallbetriebenen Zahnbürste geputzt, werden die Zähne letztendlich also ebenfalls durch die Borsten gereinigt. Ein wesentlicher Unterschied besteht darüber hinaus im Antrieb. Rotationszahnbürsten werden mit einem Elektromotor angetrieben, wohingegen bei Schallzahnbürsten elektrische Schallwandler beziehungsweise Schallerzeuger zum Einsatz kommen. Des Weiteren kann eine rotierende Zahnbürste durch ihren Bürstenkopf leicht von einer Schallzahnbürste unterschieden werden. Rotationszahnbürsten besitzen einen runden Bürstenkopf, wohingegen Schallzahnbürsten eine längliche Bürste besitzen.

8 Tipps zur richtigen Anwendung und regelmäßigen Zahnpflege

Mit einer Schallzahnbürste wird normalerweise weniger Zahn für Zahn, sondern eher großflächig geputzt. Während der Zahnreinigung sollte der Bürstenkopf ohne viel Druck und in leicht kreisenden Bewegungen langsam über die Zahnreihe geführt werden. Die meiste Arbeit übernimmt die Schallzahnbürste, weshalb ansonsten keine spezielle Putztechnik erlernt werden muss. Innen- und Außenfläche der Zähne sowie die Kaufläche sollten während der empfohlenen Putzzeit von zwei Minuten gleichmäßig gereinigt werden. Am leichtesten gelingt dies mit einem Quadranten-Timer. Zur Steigerung des letztendlichen Putzergebnisses können außerdem folgende Tipps beitragen:

  1. Wenig Zahnpasta: Bei Schallzahnbürsten gilt: Weniger ist mehr! Eine erbsengroße Menge genügt. Mehr wird zur gründlichen Reinigung der Zähne und des Mundraums nicht benötigt.
  2. Zahncreme verteilen: Nachdem Du die Zahncreme auf Deine Schallzahnbürste gegeben hast, solltest Du sie vor dem Einschalten gleichmäßig auf allen vier Kieferquadranten verteilen. Schalte die Zahnbürste auf gar keinen Fall ein, wenn die Zahnpasta sich noch auf den Borsten befindet. Ansonsten verteilst Du die Zahncreme höchstwahrscheinlich im Badezimmer. Des Weiteren gestaltet sich eine gleichmäßige Verteilung der Zahnpasta schwierig, sobald das Gerät erst einmal angeschaltet wurde.
  3. Auf die Putzzeit achten: Die optimale Putzzeit beträgt Experten zufolge zwei bis maximal drei Minuten. Wenn Du zum ersten Mal eine Schallzahnbürste benutzt, solltest Du Dich langsam herantasten. Beginne mit einer Minute und steigere nach und nach, sodass Du Dich Schritt für Schritt an das neue Putzgefühl gewöhnen kannst.
  4. Wenig Druck: Nach dem Wechsel von einer normalen Handzahnbürste zu einer elektrischen Schallzahnbürste tendieren die meisten dazu, erst einmal zu viel Druck auszuüben. Glücklicherweise besitzen viele moderne Geräte eine Andruckkontrolle, sodass sich leichte Verletzungen und Zahnfleischreizungen vermeiden lassen. Denn: Wird die Schallzahnbürste zu kräftig an die Zähne und das Zahnfleisch gepresst, belastet das die Zahnsubstanz. Entscheidend ist, möglichst wenig Druck auszuüben. Für das perfekte Reinigungsergebnis sorgen die Schwingungen und die Putzleistung ist bei geringem Druck sogar um einiges besser. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge liegt der optimale Druck bei gerade einmal 20 Gramm. Was bei anderen Zahnbürsten hinsichtlich der Ausübung von Druck empfohlen wird, ist bei Schallzahnbürsten somit unbedingt zu vermeiden.
  5. Strukturiertes Putzen: Ob Hand-, Rotations- oder Schallzahnbürste – optimales Zähneputzen beginnt damit, einer konkreten Struktur beziehungsweise einem geordneten Ablauf zu folgen. Am besten ist es, stets systematisch vorzugehen. Einige Schallzahnbürsten erleichtern dies mit einem Quadranten-Timer und einer zugehörigen App, die einen entsprechenden Ablaufplan vorgibt. Ziel des Plans sollte immer sein, alle Bereiche restlos zu reinigen. Wie Du dabei vorgehst und welche Struktur Du bevorzugst, bleibt Dir überlassen. Eine beliebte Option stellt beispielsweise das aufeinanderfolgende Putzen der einzelnen Quadranten dar. Dabei sollten sowohl die Außen- als auch die Innen- und die Kauflächen gleichmäßig intensiv geputzt werden. Nur so kann vermieden werden, dass sich Bakterien in den Zahnzwischenräumen festsetzen.
  6. Mit vollem Akku putzen: Achte darauf, dass der Akku immer ausreichend geladen ist, sodass es während des Putzens nicht zu unschönen Überraschungen oder gar einer verringerten Leistung kommt. Den Ladestand kannst Du für gewöhnlich anhand einer entsprechenden LED-Anzeige an der Ladestation oder an der Vorderseite des Handstücks ablesen.
  7. Den Bürstenkopf regelmäßig wechseln: Aus hygienischen Gründen sollte der Bürstenkopf einer elektrischen Zahnbürste regelmäßig gewechselt werden. Wird ein Bürstenkopf zu lange genutzt, sammeln sich in den Borsten Bakterien. Empfohlen wird ein Wechsel alle drei Monate. Darüber hinaus kann auch die Putzleistung nachlassen, wenn mit einem zu alten Bürstenkopf geputzt wird. Grund dafür ist, dass die Borsten mit der Zeit verschleißen. Manche Anbieter, beispielsweise happybrush, führen Bürstenköpfe, die mit der Zeit verblassen. Ein verblasster Bürstenkopf signalisiert in dem Fall, dass es an der Zeit ist, ihn auszutauschen.
  8. Auf die Technik kommt es an: Zwar muss im Falle einer Schallzahnbürste keine besondere Putztechnik erlernt werden, allerdings kann es sinnvoll sein, einige Dinge zu beachten. Das beste Ergebnis kann erzielt werden, indem der Bürstenkopf in einem Winkel von etwa 45 Grad am Zahnfleisch angesetzt und beim Putzen mit leicht kreisenden Bewegungen in Richtung der Zahnkrone geführt wird.

Die beliebtesten Schallzahnbürsten-Hersteller im Kurzportrait

Zwar gibt es mittlerweile unzählige Hersteller, die neben Rotationszahnbürsten oder anderen elektronischen Geräten auch Schallzahnbürsten führen, unumstrittene Marktführer bleiben jedoch Braun und Philips. Grund dafür ist nicht allein gutes Marketing, sondern auch eine immense Auswahl sowie eine erstklassige Reinigungsleistung. Im Vergleich zu No-Name-Geräten überzeugen die Marktriesen immer wieder mit innovativen Technologien und einem hervorragenden Handling. Nichtsdestotrotz gibt es ernst zu nehmende Konkurrenz. So entscheiden sich beispielsweise immer mehr junge Leute für eine elektrische Zahnbürste von happybrush, da diese recht preisgünstig und dennoch keine Massenware sind.

Zu den beliebtesten Herstellern gehören derzeit folgende neun Unternehmen:

 

Braun

Das Braun Oral-B Sortiment besteht derzeit aus fünf verschiedenen Schallzahnbürsten im moderaten bis hohen Preissegment. Das teuerste Modell, die Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4100, kostet rund 130 Euro. Oral-B Schallzahnbürsten lassen sich vor allem an ihrem schlanken Design und ihrem edlen Look erkennen. Sie liegen gut und angenehm in der Hand, auch nach längerem Gebrauch. Verfärbungen und Zahnbelag werden mit bis zu 31.000 Schwingungen pro Minute zuverlässig entfernt. Oral-B wirbt außerdem damit, dass die Pulsonic Schallzahnbürsten sehr leise sind. Im Vergleich zeigt sich, dass der Geräuschpegel tatsächlich wesentlich geringer ausfällt als bei anderen Herstellern. Besonders ist, dass alle Geräte über mindestens zwei Putzmodi verfügen. Des Weiteren haben alle Schallzahnbürsten gemeinsam, dass sie mit einer Ladestation geliefert werden und einen integrierten Timer besitzen. Ergänzt wird das Oral-B Sortiment durch Rotationszahnbürsten, Handzahnbürsten, Zahnseide und Zahnpasta.

 

Philips

Philips überzeugt in erster Linie durch seine besonders breite Produktpalette. Der Hersteller bietet sowohl günstige Einsteigergeräte als auch innovative High-End-Modelle. Von Vorteil ist, dass Philips seine Sonicare Schallzahnbürsten in verschiedene Kategorien unterteilt hat. Um die perfekte elektrische Zahnbürste für Einsteiger handelt es sich bei Geräten aus der Produktfamilie „EasyClean“. Diese punkten vor allem mit ihrer langen Akku-Laufzeit und ihrem vergleichsweise günstigen Preis, besitzen allerdings nur wenige Funktionen. Zur Produktfamilie „DiamondClean“ gehören hingegen ausschließlich Schallzahnbürsten, die viele verschiedene Reinigungsmodi, ein besonders edles Design und eine ausgezeichnete Reinigungsleistung besitzen. DiamondClean Schallzahnbürsten werden zudem mit einem fortschrittlichen Ladeglas geliefert. Leidest Du unter empfindlichen Zähnen und sensiblem Zahnfleisch, empfiehlt sich hingegen die Philips FlexCare Platinum, die falsche Putzbewegungen automatisch ausgleicht. Auch hinsichtlich der Schwingungsfrequenz steht Philips Braun in nichts nach: Bis zu 62.000 Schwingungen pro Minute sorgen für ein gründliches, glattes und restlos sauberes Ergebnis.

 

Panasonic

Panasonic begeistert nicht nur mit einer überzeugenden Reinigungsleistung mit 31.000 Schwingungen pro Minute, sondern auch mit einer ansprechenden Farbgebung. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern setzt das japanische Unternehmen nicht auf ein schlichtes Weiß, sondern auf trendige, kräftige Farben. Dies macht Panasonic Schallzahnbürsten zum Hingucker in jedem Badezimmer. Ein weiterer Pluspunkt sind die extrafeinen Borsten, die sogar die Zahnfleischtaschen sanft und dennoch gründlich reinigen. Da die Spitzen der Borsten einen Durchmesser von gerade einmal 0,02 Millimeter besitzen, gelangen sie sogar in tiefsitzende Bereiche. Kariesauslösende Bakterien können infolgedessen optimal bekämpft werden. Anders als die Konkurrenz bietet Panasonic zudem eine Schnellladefunktion, mit der die elektrische Zahnbürste in nur einer Stunde einsatzbereit ist.

 

newgen Medicals

newgen Medicals Zahnbürsten werden ausschließlich über den Pearl-Onlineshop vertrieben und gewinnen aufgrund ihres geringen Preises zunehmend an Beliebtheit. Neben den Schallzahnbürsten sind auch die Bürstenköpfe ausgesprochen günstig. Interessant ist, dass trotz des geringen Preises keine großen Abstriche bezüglich der Leistung gemacht werden müssen. newgen Medicals Schallzahnbürsten bieten bis zu 40.000 Schwingungen pro Minute und sind mit mehreren Putzmodi ausgestattet. Im Vergleich zahlreicher Testmagazine fielen die Bewertungen fast durchweg positiv aus. So erhielten die Zahnbürsten im Test des ETM Test Magazins die Bewertung GUT und konnten sich durchaus mit teureren Geräten messen.

 

Fairywill

Um einen ebenfalls sehr günstigen Anbieter handelt es sich bei Fairywill. Die optisch sehr ansprechenden Schallzahnbürsten besitzen viele verschiedene Funktionen, beispielsweise fünf verschiedene Reinigungsprogramme. Mit einer Leistung von 40.000 Schwingungen pro Minute und einer integrierten Timer-Funktion bietet der Hersteller solide Geräte zum kleinen Preis. Des Weiteren überzeugt Fairywill mit seinem umfangreichen Zusatz-Equipment, darunter ein praktisches Reise-Etui und drei zusätzliche Aufsteckbürsten. Kritisch betrachtet werden sollte, dass ein Adapter für das Laden an der Steckdose fehlt. Die Zahnbürste kann somit lediglich per USB-Kabel am Laptop oder einem ähnlichen Gerät mit USB-Anschluss geladen werden. Zudem fällt auf, dass das neueste Modell der DiamondClean von Philips ähnelt. Ob die Schallzahnbürste an die Leistung des Originals herankommt, bleibt fraglich. Für den kleinen Geldbeutel lohnt sich ein Blick auf den Hersteller aber allemal.

 

Teeteck

Beim Hersteller Teeteck handelte es sich lange Zeit um einen Geheimtipp, allerdings gewinnen Teeteck Schallzahnbürsten aufgrund ihres geringen Anschaffungspreises zunehmend an Beliebtheit. Die günstigste Zahnbürste kostet gerade einmal 20 Euro, während sie sich mit einer Leistung von 40.000 Schwingungen pro Minute, fünf Programmen und einer Akkulaufzeit von bis zu einem Monat durchaus sehen lassen kann. Das Aufladen erfolgt ähnlich wie bei Fairywill ohne Ladestation, sondern mit USB-Kabel, was leider nicht jedermanns Sache ist.

 

happybrush

happybrush Schallzahnbürsten heben sich im Vergleich zur Konkurrenz durch ihr frisches, klares und modernes Design ab. Neben ihrer modischen Farbgebung punkten sie mit einer sehr guten Reinigungsleistung, bis zu 40.000 Schwingungen pro Minute und einem Akku, der bis zu fünf Wochen Laufzeit verspricht. Zu jedem happybrush Starter-Kit gibt es außerdem eine Ladestation mit USB-Kabel, einen Netzstecker, eine Aufsteckbürste und ein Zahngel.

 

AEG

Bei AEG handelt es sich um einen weltweit bekannten Hersteller, der neben zahlreichen anderen elektronischen Geräten auch Schallzahnbürsten anbietet. Bekannt ist AEG für sein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit immerhin zwei bis drei Putzmodi und bis zu 30.000 Schwingungen pro Minute müssen die elektrischen Zahnbürsten von AEG den Vergleich nicht scheuen. Das Design, das sich durch seine schlanke Linie auszeichnet, ähnelt dem von Braun. Positiv zu bewerten sind auch die weichen, abgerundeten Borsten, die für eine extra schonende Reinigung sorgen. Nachteilig wirkt sich der fehlende Akku aus. Da AEG Schallzahnbürsten mit Batterien betrieben werden, gelten sie als weniger umweltfreundlich und gehen im Betrieb mit dauerhaften Zusatzkosten einher.

 

Dr. Best

Um einen Sonderfall handelt es sich bei Dr. Best, einem der bekanntesten Hersteller von Zahnbürsten und Zahnpflegemitteln. In Deutschland macht der Hersteller etwa 30 Prozent des kompletten Zahnbürstenabsatzes aus. Eine Schallzahnbürste, wie man sie von anderen Herstellern kennt, sucht man bei Dr. Best vergeblich. Stattdessen richtet sich das Sortiment an alle, die nicht auf das gewohnte Putzgefühl einer Handzahnbürste verzichten wollen. Neben herkömmlichen Handzahnbürsten in unterschiedlichen Variationen bietet der Hersteller einige wenige Schallzahnbürsten beziehungsweise Vibrationszahnbürsten an, die mit bis zu 20.000 Schwingungen pro Minute arbeiten, mit Batterien betrieben werden und die Form einer konventionellen Handzahnbürste besitzen. Ein Beispiel ist die Dr. Best Vibration Multiexpert, die für gerade einmal drei Euro erhältlich ist. Bezüglich der Ausstattung darf natürlich nicht zu viel erwartet werden. Die Geräte verfügen über nur einen Putzmodus und müssen im Ganzen etwa alle drei Monate erneuert werden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Schallzahnbürste

Für wen eignen sich Schallzahnbürsten besonders gut?

Schallzahnbürsten sind prinzipiell für jeden Nutzer geeignet. Auch Risikopatienten, beispielsweise Schwangere, Träger von Implantaten, Brücken oder Kronen, Kinder ab vier Jahren, Senioren, Personen mit Herzschrittmacher und Personen mit Zahnfleisch- oder Zahnschmelzproblemen können eine elektrische Schallzahnbürste uneingeschränkt nutzen.  Insbesondere Menschen mit Zahnfleischproblemen, freiliegenden Zahnhälsen und beschädigtem Zahnschmelz profitieren von der Nutzung einer Schallzahnbürste. Grund dafür ist, dass eine Schallzahnbürste im Vergleich zu einer normalen elektrischen Zahnbürste und einer Handzahnbürste deutlich weniger Druck ausübt.

 

Dürfen auch Kinder eine Schallzahnbürste verwenden?

Ab einem Mindestalter von vier Jahren dürfen auch Kinder Schallzahnbürsten uneingeschränkt verwenden. Jedoch sollte das Putzen nur unter strikter Aufsicht erfolgen, da potenziell falsch oder zu stark geputzt wird. Aufgrund ihrer schonenden Reinigung eignen sich die Geräte aber im Allgemeinen sehr gut für die empfindlichen Kinderzähne. Mittlerweile gibt es auch spezielle Schallzahnbürsten für Kinder, die hinsichtlich ihres Designs, ihrer Größe, ihres Gewichts und ihrer Funktion extra für die Kleinsten konzipiert wurden.

 

Schall- oder Ultraschallzahnbürste – worin liegt der Unterschied?

Auch wenn man annehmen könnte, dass eine Ultraschallzahnbürste lediglich etwas schneller schwingt als eine normale Schallzahnbürste, stimmt das nicht ganz. Der Bürstenkopf einer Schallzahnbürste wird in hochfrequente mechanische Schwingungen versetzt, wohingegen eine Ultraschallzahnbürste auf Basis von elektromagnetisch erzeugten Ultraschallschwingungen funktioniert. Bei Zahnbürsten mit Ultraschall-Technologie sind bis zu mehrere Millionen Schwingungen pro Minute möglich, wohingegen eine herkömmliche Schallzahnbürste lediglich mit maximal knapp über 60.000 Schwingungen pro Minute arbeitet. Im Falle einer Ultraschallzahnbürste werden die Schwingungen durch eine Magnetspule im Inneren der elektrischen Zahnbürste erzeugt. Das Magnetfeld, das ständig wechselt, erzeugt die Bewegungen des Bürstenkopfes. Die Reinigung erfolgt somit nicht durch die Borsten, sondern kleine, platzende Blasen, die durch die schnellen Schwingungen erzeugt werden. Diese entfernen den Schmutz von den Zähnen, ohne dass das Zahnfleisch auch nur annähernd gereizt wird. Im Gegensatz zu Schallzahnbürsten setzen Ultraschallzahnbürsten allerdings eine spezielle Zahnpasta voraus, um die maximale Reinigungskraft zu garantieren. Auch Ultraschallzahnbürsten eignen sich sehr gut für empfindliche Zähne und sehr sensibles Zahnfleisch. Selbst höchsten Ansprüchen werden sie in dieser Beziehung mehr als gerecht.

 

Schallzahnbürste vs. Handzahnbürste: Was kann die elektrische Zahnbürste besser?

Eine elektrische Schallzahnbürste hat im Vergleich zu einer normalen Handzahnbürste eindeutig die Nase vorn. Zwar bevorzugen viele Verbraucher immer noch die konventionelle Handzahnbürste, jedoch verzichten sie mit dieser Entscheidung gleichzeitig auf eine verbesserte Mundhygiene, sauberere Zähne und Zahnzwischenräume sowie auf einen langfristigen Zahnfleischschutz. Außerdem bieten Schallzahnbürsten natürlich eine Reihe weiterer Vorteile. Zum einen wird ein Großteil der Arbeit durch die Schwingungen erledigt, sodass weniger manuelle Bewegungen vonnöten sind. Zum anderen verfügen die meisten Modelle über nützliche Features wie einen integrierten Timer, mit dem sich die empfohlene Putzzeit exakt und ohne große Mühe einhalten lässt. Abschreckend mag der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis erscheinen, allerdings sollte immer daran gedacht werden, dass eine elektrische Zahnbürste eine langfristige Investition in die Gesundheit darstellt.

 

Schallzahnbürste oder elektrische Rotationszahnbürste?

Beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste stellt sich zuerst die Frage, ob es ein schallaktives oder ein rotierendes Gerät werden soll. Hinsichtlich der Reinigungsleistung unterscheiden sich beide Formen kaum voneinander. Ein Unterschied liegt jedoch darin, dass Schallzahnbürsten eher großflächig reinigen, während mit einer Rotationszahnbürste möglichst jeder Zahn einzeln bearbeitet werden sollte. Entscheidend ist somit unter anderem, welche Putztechnik man bevorzugt.

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Herbert Havera

Autor und Schriftsteller im Bereich Gesundheit

Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen.

Quellenangabe

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